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22. April 2021 | Alarmglocken und Studienergebnisse | Sportwissenschaftler warnen - Aerosol-Experten stellen klar |

"Zwischen Krise und Aufbruch" ist die neue Titelgeschichte des DFB-Journals, mit der die gegenwärtige Situation im Amateurfußball ein Jahr nach der Pandemie auf den Punkt gebracht wird. Der Weg aus der Krise ist mehr als steinig. Deshalb ist es umso wichtiger, basierend auf wissenschaftlichen Erkenntnissen, immer wieder auf die Situation hinzuweisen. Den Anfang machte das öffentliche Positionspapier der deutschen Gesellschaft für Aerosolforschung. Es stellt ein weiteres Mal klar, dass "im Freien so gut wie keine Infektionen durch Aerosolpartikel stattfinden". Auch laut Aerosol-Experte Scheuch ist "Fußball völlig unbedenklich". Das gesamte Interview gibt es hier.

Aus sportwissenschaftlicher Sicht äußert Prof. Dr. Ingo Froböse Bedenken und sagt: "Wir erleben eine Bewegungsmangel-Pandemie". Das gesamte Interview mit dem Wissenschaftler der Sporthochschule Köln.

oder hier:

Der renommierte Sport- und Präventionsexperte Prof. Dr. Ingo Froböse von der Deutschen Sporthochschule Köln warnt vor den drastischen Folgen der Sporteinschränkungen durch die Corona-Pandemie. Vor allem Kinder und Jugendliche sind von der Schließung der Sportstätten betroffen, weitreichende Folgen sind bereits jetzt zu erkennen. Im DFB.de-Interview spricht Froböse darüber, was die Politik sofort ändern muss - und wie ihm eine neue Studie große Hoffnung auf eine baldige Rückkehr des Sports macht.

DFB.de: Herr Froböse, was bedeutet die aktuelle Situation für den Sport?

Prof. Dr. Ingo Froböse: Ich finde es höchst problematisch, dass der Sport, der sonst immer mit großer gesundheitlicher Relevanz verbunden wurde, aktuell in eine Ecke gedrängt wird. Die Politik sagt, es sei höchst gefährlich, in der aktuellen Situation Sport zu treiben. Dadurch leidet der Sport unter einem Image- und Attraktivitätsverlust. Das macht mir große Sorge. Vor allem, weil das mit in die Familie hineingetragen, und der Sport hier nun völlig anders betrachtet wird. Diese Sportabstinenz führt wiederum dazu, dass sich Kinder andere Beschäftigungen suchen. Kinder müssen spielen, doch die Spiele finden dank der Pandemie nicht mehr körperlich, sondern vielmehr digital statt.

DFB.de: Der Lockdown wurde beschlossen, um die Gesundheit zu schützen. Wenn man sich Ihre Ausführungen anhört, macht es eher den Eindruck, dass wir auf den Sport bezogen genau das Gegenteil bewirken.

Froböse: Die Zahlen von gesundheitlichen Beeinträchtigungen, die aus Nichtaktivität in den letzten Jahren immer größer geworden sind, sind schockierend. Schauen wir auf die "Diabetes-Pandemie" hier in Deutschland: Täglich sterben bundesweit ca. 300 Menschen an den Folgen von Diabetes Typ 2. Diabetes ist eine klassische lebensstilbedingte Erkrankung. Dazu kommen Bluthochdruck, Übergewicht usw. - Erkrankungen, die sich hierzulande immer stärker verbreiten. Das ist für mich als Sport- und Präventionsexperte erschreckend, denn hier ist eine viel größere Pandemie unterwegs als die, die wir gerade bekämpfen. Wir erleben eine Bewegungsmangel-Pandemie mit gravierenden Folgen. Das wird unser Gesundheitssystem in den kommenden Jahren komplett überlasten. Das heißt, wir verschärfen aktuell mit der vorherrschenden Pandemie akut andere chronische Erkrankungen.

DFB.de: Beeinflusst regelmäßige Bewegung das Risiko, eine schwere Corona-Infektion zu erleiden?

Froböse: Das wurde lange nur vermutet, jetzt ist es aber bestätigt worden. Eine neue US-Studie belegt, dass regelmäßiger Sport das Risiko einer schweren Corona-Erkrankung bzw. eines Todes durch Covid-19 bei Erwachsenen stark reduziert. Daher gilt mein Appell erneut der Politik, die Förderung körperlicher Aktivität gerade zu Pandemiezeiten endlich in den Fokus zu rücken, statt komplett brach zu legen.

DFB.de: Welche körperlichen Auswirkungen machen sich bei Kindern und Jugendlichen schon jetzt bemerkbar?

Froböse: Definitiv die soziale Verarmung. Kontakte, die Kinder sonst im Sportverein geknüpft haben, werden derzeit in eine digitale Welt verlagert, während die rein körperliche Welt verloren geht. Damit einher geht die geistige Entwicklung. Wenn beispielsweise nur in Familien gelernt, gearbeitet und gelebt wird, gehen kindliche Prozesse, die üblicherweise mit Gleichaltrigen erlebt werden, verloren. Des Weiteren entstehen Aggressivitätspotentiale, die sich aus dem ständigen Aufeinandersitzen zu Hause ergeben und normalerweise ideal durch Sport abgebaut werden können. Natürlich leidet auch die gesamte Emotionalität: Freude, spielen, lachen, gewinnen. Das fehlt den Kindern ungemein und genau diese Erfahrungen müssen sie im Kindesalter machen.

DFB.de: Viele Eltern berichten von traurigen Kindern, denen Ausgleich, Freunde und Spaß im Leben fehlen, die der Sport ihnen sonst gegeben hat. Klingeln bei Ihnen als Experte die Alarmglocken, wenn sie sowas hören?

Froböse: Meine Alarmglocken schrillen schon ganz lange. Ich habe immer erkannt, dass Bewegung eben deutlich mehr ist und das Ansteckungsrisiko bei organisierter Bewegung, wie es im Sportverein super stattfinden kann, gegen Null tendiert. Was wir Kindern und Jugendlichen aufbürden, und welche Entwicklungsschritte ihnen dadurch fehlen, ist besorgniserregend. Ich höre von vielen Eltern, wie sehr ihre Kinder die derzeitige Situation belastet. Mit der Schließung der Sportstätten bürden wir den jungen Menschen eine große Last auf, die sie später ausbaden werden. Dementsprechend sollten die Alarmglocken in der ganzen Nation schrillen.

DFB.de: Welche Auswirkungen beobachten Sie in ihrem Umfeld, seit die Sportanstalten dicht sind?

Froböse: Ich bekomme tagtäglich Nachrichten, in denen sich viele Menschen Gedanken machen, um endlich wieder spielen zu können. Sie haben Strategien und Konzepte entworfen, viel investiert und wollen zurück in ihren Verein. Hier ist das Ehrenamt beispielhaft für viele tolle soziale Entwicklungen in Deutschland. Das Ehrenamt setzen wir gerade aufs Spiel. Wir entwurzeln es, weil wir den Ehrenamtlern ihre Tätigkeit und ihr Engagement wegnehmen. So haben wir einerseits die Kinder und Jugendlichen, die nicht spielen dürfen, andererseits auch die Ehrenamtler, denen wir ihre Heimat, ihren Lebensinhalt genommen haben. Wir lösen gerade eine ganze soziale Struktur auf. Die Vereine machen in diesem Punkt eine tolle Arbeit und für umso schlimmer empfinde ich es, dass das nicht auf der Agenda der Politik steht.

DFB.de: Sie sprechen es an: Nicht nur körperlich weitreichende Folgen sind zu beobachten. Auch für die mentale Gesundheit ist die sportliche Betätigung ein wichtiger Ausgleich, insbesondere für junge Menschen. Wie sehr sind Sie diesbezüglich besorgt?

Froböse: Die kindliche Entwicklung ist in den ersten sechs Jahren dadurch geprägt, dass Kinder unterwegs sind, sich bewegen, Persönlichkeitsmerkmale und das Gehirn entwickeln. Heißt: Kindliche Entwicklung muss durch Körperprägung entstehen, sonst haben wir langfristig ein Problem. Wenn man Spielen in jungen Jahren nicht lernt und Dinge wie Sieg oder Niederlage, Freund oder Feind, Respekt, Fairness oder Verantwortung nicht erlernt, ist das schlecht für die Entwicklung, denn es sind Dinge, die die Persönlichkeit prägen und Emotionen beeinflussen. Wenn diese Komponenten von Klein auf ungeschult bleiben, werden die Kinder Defizite in physischer und sozialer Entwicklung erfahren. Körperliche Betätigungen, vor allem Spielsport wie Fußball, sind dafür geeignet, soziale Werte zu erfahren, die im späteren Leben eine gesellschaftliche Relevanz besitzen. Wenn wir diese Werte im Kindesalter nicht vermitteln, werden wir später eine Generation von Individualist*innen entwickeln.

DFB.de: Sind bestimmte Gruppierungen von der fehlenden Bewegung besonders betroffen?

Froböse: In der heutigen Zeit werden schon in jungen Jahren chronische Erkrankungen produziert. Es gab noch nie so viele Kinder, die an Diabetes Typ 2 leiden, wie in den letzten drei bis fünf Jahren. Diese Entwicklung verschärft sich durch die Pandemie. Grund dafür ist Fehlernährung, die sich z.B. auf das Knochen- oder muskuläre System auswirkt, was sich wiederum auf alle Entwicklungsschritte ausprägt. Natürlich betrifft die Pandemie deswegen Kinder mit Leistungseinschränkung wie Adipositas, chronischer Erkrankung oder Behinderung in einem größeren Ausmaß. Wenn der Sport für diese Gruppen ausfällt, werden ihre Probleme immer größer. Grund dafür ist der schnellere Verlust ihrer Leistungsfähigkeit, denn für diese Kinder ist Bewegung eine notwendige Therapie.

DFB.de: Sie fordern ein umgehendes Handeln der Politik. Was muss Ihrer Meinung nach passieren?

Froböse: Die Politik sagt immer: "Jetzt muss was passieren", aber gehandelt wird kaum. Ich habe das Gefühl, dass die Bedürfnisse der Gesellschaft nicht akzeptiert werden. Ich würde mir wünschen, dass sportliche Bewegung eine Stimme bekommt. Dass die Werte, die der Sport für die Gesellschaft hat, wie im Profisport auch, beachtet werden. Und ich wünsche mir sofort eine Kampagne, die Bewegung fördert und sich für die Wertigkeit des Sports und der Gesundheit einsetzt. Damit wünsche ich mir eine völlige Umkehr der Denkweise. Wir müssen an einem Strang ziehen, sonst hat der Sport verloren. Und das darf nicht passieren!

DFB.de: Es führt also kein Weg an der Öffnung der Sportstätten vorbei.

Froböse: Die Antwort, diese Krise zu bewältigen, liegt bei den Menschen. Um diese Gesundheitskrise einigermaßen unbeschadet zu überstehen, ist Sport und Gemeinnützigkeit die Lösung. Die Impfung ist ein Werkzeug. Viel wichtiger ist es, das Leben und Lachen in die Gesellschaft zurückzubringen.

[fk]

 


Neue Corona-Schutz-Verordnung

31. März 2021 | Neue Corona-Schutz-Verordnung

Das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt hat die neue Corona-Schutz-Verordnung veröffentlicht, die bis einschließlich 18. April 2021 gültig ist. Für Landkreise und Kreisfreie Städte sieht die neue Verordnung ab 6. April 2021 mehr Handlungsspielraum für den Fußball vor. Maßgeblich dafür ist gemäß § 8 Absatz 3 i.V.m. § 8f, dass die maximale Bettenkapazität (1.300) des Freistaates Sachsen nicht überschritten wird.

Ab dem 6. April 2021 können die Landkreise und Kreisfreien Städte dann kontaktfreies Training in Gruppen von bis zu 20 Kindern und Jugendlichen (bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres) inzidenzunabhängig und ohne Testkonzept zulassen.


30. März 2021 | Annäherung ja - Einigung nein

Fast 2 Stunden dauerte die Videokonferenz mit den 17 verbliebenen Mannschaften im Wernesgrüner Sachsenpokal, bei der zwar noch keine Einigung erzielt, aber zumindest ein neuer Arbeitsauftrag formuliert werden konnte. Eine Task Force, die sich aus jeweils einem Vertreter jeder Spielklasse sowie Volkmar Beier (Vorsitzender SFV-Spielausschuss) und Jörg Gernhardt (SFV-Vizepräsident Recht- und Satzungsfragen) zusammensetzt, soll alle Vorschläge zusammenbringen und eine Entscheidungsgrundlage entwerfen, die dann allen 17 Teilnehmern zur Abstimmung vorgelegt wird. Ein Termin für diese nächste große Runde wurde noch nicht festgelegt.


Sportliche Lösung als großes Ziel

Den Teilnehmer für die 1. Runde im DFB-Pokal 2021/2022 sportlich zu ermitteln, ist nach wie vor die große Zielstellung. Ob und unter welchen Bedingungen das umsetzbar ist, erarbeitet nun die 7-köpfige Task Force. Unter der Voraussetzung, dass die neue Corona-Schutz-Verordnung keine Lockerungen für einen Trainingsbetrieb im Erwachsenenbereich für Amateurmannschaften bis 18. April vorsieht, muss die Arbeitsgruppe ganz unterschiedliche Vorschläge und Positionen zusammenbringen. Spätestens in der Woche nach Ostern kommt die Task Force virtuell zusammen.


16. März 2021 | Szenario für Beendigung des Meisterschaftsspielbetriebs auf Landesebene wird vorbereitet

Angesichts der gegenwärtigen Pandemieentwicklung in Sachsen erarbeiten die spielleitenden Ausschüsse des SFV ein Szenario, das die vorzeitige Beendigung der Meisterschaften in den Landesspielklassen (für alle Altersklassen) vorsieht. Das ist das Ergebnis der Vorstandssitzung vom 15. März 2021. Der endgültige Beschluss wird am 17. April 2021 bei der nächsten Vorstandssitzung gefasst.

Volkmar Beier (Vorsitzender Spielausschuss): „Die aktuelle Verordnungslage lässt im Moment wenig Hoffnung auf die anvisierte Absolvierung einer Hinrunde zu. Völlig offen ist bislang beispielsweise, ab wann und unter welchen vertretbaren Umständen die Vereine das Training wieder aufnehmen können.“


So geht es bis zum 17. April weiter:

Die spielleitenden Ausschüsse des SFV erarbeiten ein Szenario, dass die vorzeitige Beendigung der Meisterschaften in den Landesspielklassen beinhaltet (inkl. erforderlicher Ordnungsänderungen).
Im Hinblick auf Planungssicherheit und Einheitlichkeit wird das Szenario den Kreis- und Stadtfußballverbänden empfohlen. Grundsätzlich können diese aber eigene Entscheidungen innerhalb des von ihnen organisierten Spielbetriebs treffen.
Für den Wernesgrüner Sachsenpokal gilt weiterhin das Ziel, den Teilnehmer für die erste Runde im DFB-Pokal 2021/2022 sportlich zu ermitteln. Die nächste Videokonferenz mit den noch im Wettbewerb befindlichen Mannschaften findet am 29. März 2021 statt.


zurück auf den Platz

12. März 2021 | Zurück auf den Platz: Was nun im Fußball gilt

Wer darf wie trainieren, was müssen Hygienekonzepte erfüllen und wie sieht die Perspektive in den kommenden Wochen aus? Wir fassen alle wichtigen Infos für den Amateurfußball zusammen.

Zurück auf den Platz - der aktualisierte Leitfaden des DFB für den Amateurfußball und seine Vereine ist veröffentlicht. Welche Altersklassen dürfen aktuell in welcher Form trainieren? Welche Anforderungen müssen Hygienekonzepte erfüllen? Und wie sieht die Perspektive für Amateurvereine in den kommenden Wochen und Monaten aus? Wir fassen alle wichtigen Informationen für euch zusammen.

Der Ball kann allmählich wieder rollen. Je nach Bundesland und daher auch Landesverband gibt es allerdings teils unterschiedliche Regelungen. Die aktuelle Fassung der sächsischen Corona-Schutz-Verordnung gilt bis zum 31. März 2021. Gekoppelt an Inzidenzwerte und auf Entscheidung der Landkreise und kreisfreien Städte ist kontaktfreies Fußballtraining mit bis zu 20 Kindern und Jugendlichen (<15 Jahre) wieder gestattet.

Die entsprechenden Verordnungen der Landkreise und kreisfreien Städte findet ihr hier:

Vogtland
Zwickau
Erzgebirge
Nordsachsen
Chemnitz
Görlitz
Mittelsachsen
Meißen
Sächsische Schweiz-Osterzgebirge
Bautzen
Landkreis Leipzig
Dresden
Leipzig

Die Interpretation der neuen Corona-Schutz-Verordnung für die sächsischen Sportvereine hat der Landessportbund Sachsen mit den Ministerien vorgenommen und liefert in der Corona-FAQ eine Zusammenfassung.

+++ Corona FAQ +++

Tipps zu Hygienekonzepten und der Organisation des Trainingsbetriebs

Was sollten Amateurvereine bei den Hygienekonzepten vor Ort beachten? Wie lässt sich der Trainingsbetrieb unter den aktuellen Bedingungen bestmöglich gestalten? Der Leitfaden "Zurück auf den Platz" fasst die wichtigsten Informationen zusammen. Enthalten sind darin unter anderem ein Muster-Hygienekonzept, die Aufteilung des Sportplatzes in Zonen, wichtige Aspekte im Falle einer Rückkehr in den Spielbetrieb sowie ein eigenes Kapitel zum Kinderfußball. "Zurück auf den Platz" soll Ratgeber, Orientierung und Hilfestellung sein.

+++ Zum Leitfaden Zurück auf den Platz +++

Der Stufenplan für den Amateurfußball

Über oder unter 50? Wie wirken sich unterschiedliche Inzidenzwerte auf den Trainingsbetrieb aus? Wann ist nur Einzel-, wann ist grundsätzlich ein Gruppentraining möglich? Wann gelten Kontaktbeschränkungen im Training? Die Beschlüsse der Bund-Länder-Konferenz sind kompliziert. Wir erklären, was die Öffnungsschritte für den Amateurfußball bedeuten.

+++ Übersicht Stufenplan +++

Tipps fürs Training unter Corona-Bedingungen

Je nach Bundesland gelten teils sehr unterschiedliche Bestimmungen für den Amateurfußball. Wir geben euch Anregungen fürs Einzel- und Gruppentraining – mit ohne und Kontakt.

+++ Trainingstipps +++

Muster-Hygienekonzept
Plakat Hygieneregeln
Muster-Kontaktformular Datenerhebung
Leitfaden Kinderfußball


10. März 2021 | ViKo Wernesgrüner Sachsenpokal

Gestern Abend trafen sich die verbliebenen 17 Teilnehmer des Wernesgrüner Sachsenpokals mit den spielleitenden Stellen des SFV zu einer erneuten Videokonferenz, um über die angestrebte Fortführung des Landespokals zu diskutieren.

Da es auf Grundlage der Corona-Schutz-Verordnung noch einige Unklarheiten gibt, wie z.B. der genaue Trainingsstart für die Amateurvereine oder Teststrategien für die Mannschaften, konnten sowohl SFV als auch die Mannschaften keine endgültigen Aussagen treffen.

Das Ziel des SFV bleibt weiterhin, den Teilnehmer für die 1. Runde des DFB-Pokals 2021/2022 sportlich zu ermitteln.

Es steht noch ein Spiel aus der 3. Runde sowie die Achtel-, Viertel- und Halbfinale aus. Der Finaltag der Amateure ist für Ende Mai vorgesehen.

Die nächste Abstimmung findet am 29. März statt und damit nach dem nächsten Bund-Länder-Gipfel am 22. März.


8. März 2021 | Kontaktfreies Fußballtraining mit Kindern und Jugendlichen bis 14 Jahre gestattet

Bis zum späten Nachmittag dauerte die Videokonferenz mit den Ministerien bezüglich der Interpretation und der Handhabung der neuen Corona-Schutz-Verordnung für die sächsischen Sportvereine. Der Landessportbund Sachsen hat alle Antworten in der Corona-FAQ.

+++ Corona FAQ +++

Gekoppelt an Inzidenzwerte und auf Entscheidung des/der Landkreises/kreisfreien Stadt ist kontaktfreies Fußballtraining mit bis zu 20 (UPDATE: Korrektur der Gruppengröße aus der ersten Version der LSB-Übersicht von 15 auf 20) Kindern und Jugendlichen (<15 Jahre) wieder gestattet.

+++ DFB-Broschüre "Zurück ins Spiel +++

+++ COVID-19-Dashboard RKI +++


6. März 2021 | Finale Fassung der Corona-Schutz-Verordnung | Neue Corona-Schutz-Verordnung (Update vom 06.03.2021)

In der Nacht zum Samstag hat das Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt die neue Corona-Schutz-Verordnung veröffentlicht, die vom 8. bis 31. März 2021 gilt.

Öffnungsschritte für den Sport orientieren sich dabei an stabilen 7-Tage-Inzidenzwerten. Der Landessportbund Sachsen wird über das Wochenende aus den Kabinetts-Beschlüssen eine FAQ für seine Landesfachverbände entwickeln und am Montag, 8. März, zur Verfügung stellen.

Für den sächsischen Amateurfußball scheint allerdings sicher, dass es am Montag noch nicht gleich losgehen kann. Zum einen müssen die sächsischen Landkreise und Kreisfreien Städte die Beschlüsse noch umsetzen und zum anderen sind Bedingungen aus der Verordnung für weitere Öffnungen noch nicht erfüllt.


5. März 2021 | LSB reagiert umgehend

Gestern tagte das Sächsische Kabinett für den neuen Entwurf der Corona-Schutz-Verordnung und hat sich noch Zeit erbeten. Die gültige Fassung wird heute Abend erwartet.

Landessportbund reagiert umgehend

Die Frist für eine Stellungnahme zu dem Entwurf heute morgen um 7 Uhr erfüllte der Landessportbund Sachsen mit Justiziar Dr. Hendrik Pusch und fordert darin eindeutige Formulierungen für möglichst viele Sportarten. Auch der SFV stellte ins Ministerium durch, dass “die verantwortungsvollen Trainerinnen und Trainer unserer Vereine mithilfe der Hygienekonzepte kontaktloses Training für Kinder und Jugendliche gewährleisten können.”

Für Montag hat der LSB die FAQ's mit seinen Interpretationen angekündigt.


4. März 2021 | Ergebnisse Bund-Länder Konferenz

Nach stundenlangen Beratungen haben sich Bund und Länder auf eine Öffnungsperspektive geeinigt, die auch für den Sport Lockerungen vorsieht. Nun ist der Freistaat am Zug, um die vereinbarten Schritte in der Corona-Schutz-Verordnung zu fixieren.

Die Bund-Länder-Konferenz hat insgesamt 5 Öffnungsschritte verankert, wobei insbesondere die Öffnungsschritte 3, 4 und 5 relevant sind:

ÖFFNUNGSSCHRITT 3

Bei einer stabilen 7-Tage-Inzidenz unter 50 Neuinfektionen/100.000 Einwohner:

  • kontaktfreier Sport in kleinen Gruppen von maximal zehn Personen im Außenbereich, auch auf Außensportanlagen

Bei einer stabilen oder sinkenden 7-Tage-Inzidenz von unter 100 Neuinfektionen/100.000

  • Individualsport zu zweit und Sport in Gruppen von bis zu 20 Kindern bis 14 Jahren - im Außenbereich, auch auf Außensportanlagen

Dabei ist eine sogenannte Notbremse vorgesehen: Steigt die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner an drei aufeinander folgenden Tagen in dem Land oder der Region auf über 100, treten ab dem zweiten darauf folgenden Werktag die Regeln, die bis zum 7. März gegolten haben, wieder in Kraft.

ÖFFNUNGSSCHRITT 4

Der vierte Öffnungsschritt ist abhängig vom Infektionsgeschehen und kann erfolgen, wenn sich die 7-Tage-Inzidenz nach dem dritten Öffnungsschritt in dem Land oder der Region 14 Tage lang nicht verschlechtert hat.

Bei einer stabilen 7-Tage-Inzidenz unter 50 Neuinfektionen/100.000 Einwohner:

  • kontaktfreier Sport im Innenbereich, Kontaktsport im Außenbereich

Bei einer stabilen oder sinkenden 7-Tage-Inzidenz von unter 100 Neuinfektionen/100.000 Einwohner:

  • kontaktfreier Sport im Innenbereich und Kontaktsport im Außenbereich mit tagesaktuellem negativem Schnell- oder Selbsttest

Dabei ist eine sogenannte Notbremse vorgesehen: Steigt die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner an drei aufeinander folgenden Tagen in dem Land oder der Region auf über 100, treten ab dem zweiten darauf folgenden Werktag die Regeln, die bis zum 7. März gegolten haben, wieder in Kraft.

ÖFFNUNGSSCHRITT 5

Der fünfte Öffnungsschritt kann - wiederum in Abhängigkeit vom Infektionsgeschehen - erfolgen, wenn sich die 7-Tage-Inzidenz nach dem vierten Öffnungsschritt in dem Land oder der Region 14 Tage lang nicht verschlechtert hat.

Bei einer stabilen 7-Tage-Inzidenz unter 50 Neuinfektionen/100.000 Einwohner:

  • Kontaktsport in Innenräumen

Bei einer stabilen oder sinkenden 7-Tage-Inzidenz zwischen 35 und 100 Neuinfektionen/100.000 Einwohner:

  • kontaktfreier Sport im Innenbereich, Kontaktsport im Außenbereich (ohne Covid-19-Test)

Dabei ist eine sogenannte Notbremse vorgesehen: Steigt die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner an drei aufeinander folgenden Tagen in dem Land oder der Region auf über 100, treten ab dem zweiten darauf folgenden Werktag die Regeln, die bis zum 7. März gegolten haben, wieder in Kraft.

oeffnungsperspektiven
Die Bund-Länder-Konferenz hat insgesamt 5 Öffnungsschritte verankert, wobei insbesondere die Öffnungsschritt 3, 4 und 5 relevant sind: ÖFFNUNGSSCHRITT 3 | ab 8. März möglich

01.03.2021 - Öffnungsperspektive in fünf Schritten


2. März 2021 | Alle Spiele vorerst abgesetzt

Das SFV-Präsidium hat auf seiner Sitzung am 1. März einen Beschluss für alle Spiele auf Landesebene gefasst. Demnach werden alle noch angesetzten Spiele (Rückrundenspiele) systemseitig abgesetzt und über die Fortsetzung des Spielbetriebs zu gegebener Zeit entschieden.


offener Brief des DFB
19.02.2021 - Offener Brief des DFB

Liebe Fußballfamilie,

nur zu gerne hätten wir Euch heute zugerufen: Macht die Sportplätze wieder auf, knipst das Flutlicht an und geht endlich wieder raus, geht kicken. Unter Beachtung aller Vorsichtsmaßnahmen und Hygienekonzepte. So, wie wir es im vergangenen Sommer bereits mit großer Sorgfalt getan haben. So, wie es bereits einmal von Euch allen hervorragend und mit unfassbar viel Herzblut umgesetzt worden ist. So, wie es anschließend in Millionen von Trainingseinheiten und Hunderttausenden von Spielen im ganzen Land bestens funktioniert hat.
Wir – Vereine, DFB, Regional- sowie Landesverbände – tragen verantwortungsvoll die von Bund und Ländern verlängerten Einschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie zuverlässig mit. Doch dies darf nicht zum Dauerzustand werden. Wir wissen, was Euch in diesen Tagen umtreibt. Wir wissen, dass die jetzt sinkenden Infektionszahlen Eure Ungeduld umso mehr in die Höhe treibt. Uns geht es nicht anders. Wir wünschen uns ebenso wie alle Präsidentenkolleg*innen in den Landesverbänden und anderen Sportarten, ebenso wie Millionen Amateursportler*innen bundesweit, dass der Sport als Teil der Lösung begriffen wird.
Nicht um des Sports Willen, nein, im Sinne der Gesundheitsförderung und sozialer Beziehungen. Wir alle, speziell unsere Kinder und Jugendlichen, benötigen die Möglichkeit zur sportlichen Bewegung, sie ist gut für Körper und Geist – und das nachhaltig. Die Pandemielage bleibt komplex und dynamisch. Was vor wenigen Wochen noch sinnvoll schien, ist heute in Teilen schon wieder überholt. Aber gerade der Fußball kann in der Krise Großes leisten, verlässlicher Partner sein. Er bietet Zusammenhalt und Unterstützung, Gemeinschaft und Austausch, Ziele und Perspektiven und er stärkt die Gesundheit. Großer Wunsch ist es, dass der Breitensport vor diesem Hintergrund von allen in Deutschland in dieser Wichtigkeit begriffen, wahrgenommen und schlussendlich akzeptiert wird. Der Sport und seine einzigartige Vereinslandschaft in Deutschland müssen in allen Entscheidungen Berücksichtigung finden, dürfen nicht vergessen, nicht abgehängt werden. Denn unser Land braucht den Sport – der Fußball als weltweite Sportart Nummer eins muss vorangehen. Wer über Lockerungen
diskutiert, muss zwangsweise über den Amateursport sprechen. Dafür wird sich der DFB weiter mit aller Kraft, aber auch mit Realitätssinn für die Situation einsetzen. Denn: Fußball ist viel mehr als die Bundesliga oder die Nationalmannschaft.

Fußball, das sind mehr als zwei Millionen aktive Spielerinnen und Spieler in 145.000 Mannschaften in Deutschland, die derzeit nicht zusammenkommen dürfen. Rund 0,07 Prozent aller Teams in Deutschland dürfen derzeit spielen. Weil Profis dort ihrem Beruf nachgehen. Weil sie damit ihren Lebensunterhalt bestreiten und Arbeitsplätze in ihren Vereinen und den mit ihnen verbundenen Firmen und Branchen retten. Dafür sind wir sehr dankbar, das ist auch ein Privileg. Der Fußball ist eine Einheit, ein gemeinsames Ökosystem, in dem alle Bereiche miteinander verbunden sind. Verschiedene Interessen, unterschiedliche Perspektiven, kritischer Diskurs – all das ist normal und auch wichtig. Doch dabei müssen wir uns alle – Profis und Amateure, Vereine und Verbände – immer wieder das Wichtigste vergegenwärtigen: Es gibt nur einen Fußball. Und gemeinsam sind wir am stärksten.
Der Profifußball erwirtschaftet Gelder, die dem Amateurfußball zugutekommen, auf die der Amateurfußball nicht verzichten kann. Umgekehrt kommen die Profivereine nicht ohne die riesige Amateurbasis aus. Der Fußball fußt auf einem starken Fundament, das unsere fast 25.000 Vereine und ihre mehr als sieben Millionen Mitglieder bilden. Brechen sie weg, bricht alles zusammen.
Wer Fußball spielt, kann kämpfen. Ohne Einsatz gibt es keinen Erfolg. Deshalb werden wir auch diese schwere Zeit überstehen. Wir wissen, welch gravierende Einschnitte unsere Spieler*innen, Schiedsrichter*innen, Trainer*innen, unsere vielen ehrenamtlich Engagierten hinnehmen müssen. Dennoch lassen sie den Kontakt zueinander nicht abreißen und sind weiterhin füreinander da. Ob durch gemeinsames Online-Training, Vereinstreffen via Videokonferenz, Einzeltraining oder auch als Einkaufshelfer – auch diese Seite haben wir gezeigt, wir haben mit vielen Aktionen angepackt, schwächeren Mitmenschen aus Risikogruppen wie selbstverständlich unter die Arme gegriffen. Dafür möchten wir Euch allen ausdrücklich danken. Euer Engagement verdient die höchste Wertschätzung, darauf dürft Ihr mächtig stolz sein!
Zusammen mit weiteren Verbänden nicht nur aus dem Sport, sondern auch aus den Bereichen Kultur und Gastronomie prüfen wir aktuell technische Lösungen für die Rückkehr von Besucher*innen. Wir arbeiten intensiv an verschiedenen Konzepten, unter anderem an einer App zur Besucher*innensteuerung und -nachverfolgung für unsere Amateurvereine. Wir möchten Euch auch bitten, an der gerade gestarteten Umfrage zur aktuellen Situation des Amateurfußballs, seiner Spieler*innen und ehrenamtlich Tätigen mitzumachen (zur Umfrage). Damit wir ein möglichst umfassendes Bild bekommen, um die weiteren Schritte angehen zu können. Sobald diese im Falle weiter sinkender Infektionszahlen und anlaufender Impfungen möglich sind, müssen vor allem unsere Kinder und Jugendlichen auf die Plätze unter freiem Himmel an der frischen Luft zurückkehren dürfen, zunächst zum Training, später dann wieder in den Spielbetrieb. Sie leiden derzeit besonders stark unter den aktuellen Einschränkungen, und die Folgen des Bewegungsmangels sind noch gar nicht absehbar. Freunde beim Fußball treffen, Spaß miteinander haben – auch das fehlt, gerade in Zeiten von Wechsel- und Distanz-Unterricht, was für viele Schüler*innen ein echter Stressfaktor ist. So, wie wir sonst kein Spiel trotz Rückstand in der 90. Minute aufgeben, so geben wir kein Kind und keinen Jugendlichen verloren. Sie sind nicht nur die Zukunft des Fußballs, sondern die Zukunft unserer Gesellschaft. In unseren Vereinen werden nicht nur Talente, Profis und Nationalspieler von morgen ausgebildet, sondern vor allem Menschen. Die Gemeinschaft im Verein prägt sie ein Leben lang, vermittelt ihnen Werte, baut Vorurteile ab, hält sie fit und gesund und gibt ihnen eine Heimat. Diese Heimat ist derzeit vor allem Erinnerung – und Sehnsucht. Lasst uns weiter zusammen durchhalten, damit wir bald wieder zusammenspielen dürfen. Lasst uns die Hoffnung und vor allem die Chancen in den Mittelpunkt rücken: Sobald Sport möglich ist, kann der Fußball, können wir gemeinsam wieder Begeisterung schaffen und damit ein Signal des Aufbruchs setzen.


Mit herzlichen Grüßen

Fritz Keller - Präsident
Dr. Rainer Koch -  1. Vizepräsident

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Keine Spiele bis 28.02.2021 (Bild © M. Schnabel)

10. Februar 2021 | Mögliche Szenarien für den Spielbetrieb

Der SFV-Spielausschuss hat den Vereinen der Landesliga und Landesklassen in zwei Videokonferenzen mögliche Szenarien für die Wiederaufnahme des Spielbetriebs vorgestellt.

Ausgangslage:
Es zeichnet sich noch nicht ab, wann für die Amateurspielklassen von Landesliga bis Kreisklassen in Sachsen ein Trainings- bzw. Wettkampfbetrieb starten kann.

Ziel:
Der SFV verfolgt für seine Spielklassen nach wie vor das Ziel, die Hinrunden durchzuführen und sportlich zu werten. Um dies zu erreichen, sind für die Landesklassen noch acht Spieltage und für die Landesliga 14 Spieltage zu absolvieren - jeweils plus Nachholer.

Szenarien:

  1. Bei einem Wettkampfstart ab Ostern kann für beide Spielklassen die Hinrunde bis 30.06.2021 gespielt werden, in der LL allerdings nur unter großen Anstrengungen der Vereine (weitere Spieltage zu Himmelfahrt und 26./27.06.2021). Sportliche Wertungen sind dann möglich, wie vor der Saison festgelegt.

  2. Bei einem Wettkampfstart ab etwa 01./02. Mai 2021 ist die Durchführung einer Hinrunde in den Landesklassen fraglich. Für den Fall, dass in LL und LK keine Hinrunde abgeschlossen werden kann, erscheinen sportliche Wertungen nicht mehr möglich.

  3. Die schwierigste Konstellation wäre, wenn die LK ihre Hinrunde absolvieren kann, die LL aber nicht. Dann muss ein Modus zu den Auf- und Abstiegen gefunden werden.

Weitere Schwerpunkte:

  • Ein Aufstiegsplatz für Sachsen zur Oberliga soll in jedem Falle besetzt werden, sofern es Bewerber dafür gibt (Lizenzierungsverfahren).

  • Die Fortsetzung des Landespokals wird weiterhin angestrebt. Vor allem die Freifenster im Spielplan der Drittligisten (27./28.03. und 01./02.05.) sind als Spieltermine vorgesehen. Ansonsten kommen gerade für den Landespokal auch Wochentagsspiele in Betracht. Für den Abschluss wird Ende Mai 2021 angestrebt. Die Pokalteilnehmer erhalten in Kürze weitere Informationen.

  • In der Diskussion um die Zeit zwischen Trainings- und Wettkampfauftakt favorisierten Vereine einen Zeitraum von etwa vier Wochen, wobei weniger bei konkreten Erfordernissen möglich wäre. Das ist letztlich auch von den tatsächlichen Freigaben zum Trainingsbetrieb (Individual-/Mannschaftstraining) abhängig.

  • Die Möglichkeit von Spielen über den 30.06.2021 hinaus sollte unbedingt abgeprüft werden, ggf. verbandsübergreifend. (SFV)


20. Januar 2020 | Alle Spiele auf Landesebene bis 28. Februar abgesetzt
Das SFV-Präsidium hat in seiner Sitzung am Montag, 18. Januar 2021, die wenig überraschende Entscheidung getroffen, den gesamten Spielbetrieb auf Landesebene bis 28. Februar 2021 weiter auszusetzen und alle Spiele ab- bzw. nicht neu anzusetzen. Als Orientierung diente dabei auch die Entscheidung des NOFV, der seine Wettbewerbe ebenfalls bis 28. Februar aussetzt.
Seit 2. November 2020 ruht der Spielbetrieb aufgrund der Pandemiesituation und den Lockdown über den 7. Februar 2021 hinaus zu verlängern, ist beschlossene Sache. Damit schrumpft das Fenster, die Saison 2020/2021 in vollem Umfang zu beenden. Deshalb verfolgt der SFV weiterhin das Ziel, eine einfache Runde zu spielen und mit Meistern, Auf- und Absteigern auch sportlich zu werten.
Aufgrund der langen Pause strebt der SFV Spielausschuss an, den Vereinen eine vierwöchige Trainingszeit einzuräumen, bevor die Staffelleiterinnen und Staffelleiter wieder Pflichtspiele ansetzen. Maßgeblich ist dabei aber, ab wann ein Trainingsbetrieb von den politischen Entscheidungsträgern zugelassen wird.
Um den Vereinen ihre Fragen zu den Planungen zu beantworten und den Kontakt aufrechtzuerhalten, bietet der Spielausschuss in den nächsten Tagen eine Videokonferenz an.

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Schiedsrichter-Soll 2020/21

Der Vorsitzende des Schiedsrichterausschusses, Benjamin Seidl, informierte am 26.01.2021 die Vereine des KVFZ per E-Mail, dass aufgrund der aktuellen langen spielfreien Zeit auch in dieser Saison nicht die übliche Berechnung für das SR-Soll herangezogen werden kann. Ob es jedoch wieder eine Generalamnestie für alle Vereine gibt oder alternative Berechnungsmodelle verwendet werden, wird aktuell noch durch den SFV geprüft und ist abhängig von der Wiederaufnahme des Spielbetriebs.
Normalerweise müssen gemäß § 6 (3) der Schiedsrichterordnung des Sächsischen Fußball-Verbandes folgende Bedingungen im Laufe eines Spieljahres erfüllt sein:
Anzahl der Einsätze: 15 (für Anwärter: 5)
Anzahl der besuchten Schiedsrichter-Fortbildungsveranstaltungen: 3 (für Anwärter: 1)
Anzahl der absolvierten Hausregeltrainings: 2 (für Anwärter: 1)
"Den Vereinen möchte ich an dieser Stelle den Abgabetermin für das 2.Hausregeltraining mitteilen, welches regulär durchgeführt wird und von allen Schiedsrichtern zu bearbeiten ist: 31.03.2021." informierte Benjamin Seidel weiter.


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Spielbetrieb ruht auch im Kreis weiter

Freie Presse vom Erschienen am 22.01.2021

Zwickau. Der Punktspielbetrieb in den Ligen des Kreisverbandes Fußball Zwickau bleibt mindestens bis zum 28. Februar ausgesetzt. Das hat Spielleiter Lutz Seidel am Donnerstag bestätigt. "Wir haben keine andere Möglichkeit, als uns an den Entscheidungen des Sächsischen Fußballverbandes und der Politik zu orientieren", sagte er. Der Landesverband hatte am Mittwoch auf die Lockdown-Verlängerung reagiert und den Spielbetrieb bis zum 28. Februar ausgesetzt. Alle Verbände hoffen, zumindest die Hinrunde komplett austragen zu können. Das wäre die Voraussetzung, um die Saison mit Auf- und Absteigern sportlich werten zu können.
An die vierwöchige Trainingszeit, die der sächsische Verband seinen Teams vor der Wiederaufnahme des Spielbetriebes einräumen will, sieht sich der Kreisverband indes nicht gebunden. "Es wird ohnehin eng, die Saison bis Ende Juni abzuschließen. Daher könnte es sein, dass wir in den vier Wochen zumindest die Nachholspiele schon ansetzen", so Lutz Seidel. ( tyg)

 

SFV geht in Kurzarbeit (Bild © SFV)

Ab 18. Januar 2021 sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der SFV-Geschäftsstelle in Kurzarbeit, vorerst bis 14. Februar 2021.
Trotz der Einschränkungen ist die Geschäftsstelle des Sächsischen Fußball-Verbandes weiterhin zu den gewohnten Geschäftszeiten erreichbar.
Auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Sport- und Tagungshotels "Egidius Braun" sind in Kurzarbeit. Anfragen senden Sie bitte per E-Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Von Luise Böttger

Hinweise zum Spiel- und Trainingsbetrieb auf Grundlage der Verordnung des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt zum Schutz vor dem Coronavirus SARS-CoV-2 und COVID-19

12. Dezember 2020 | SFV-Vorstand setzt sich Ziele für Spielbetrieb | 2020 keine Spiele mehr (Update vom 12.12.2020)
Obwohl ein konkreter Beschluss aufgrund der unsicheren Corona-Lage noch in weiter Ferne liegt, wollte der SFV-Vorstand die Videokonferenz am Freitagabend des 11. Dezember nicht ergebnislos beenden. Die Einigung, die alle Ausschüsse sowie die Kreis- und Stadtfußballpräsidenten gleichermaßen befürworten, beinhaltet eine angestrebte Zielstellung zum Umgang mit der Saison 2020/2021, die für alle Altersklassen als Mindestmaß gesetzt wurde.

Zielstellungen
Angestrebt wird der Abschluss einer einfachen Runde mit allen vorgesehenen sportlichen Wertungen (Meister, Auf- und Absteiger etc.). Eine vollständige Hinrunde ist gleichzeitig die mindeste Voraussetzung für eine Wertung. Außerdem sollen alle Pokalwettbewerbe zu Ende gebracht werden. Je nach Staffelstärke und Pandemie-Situation halten die Staffelleiter aber auch flexiblere Modelle bereit.
Sobald Klarheit über die Wiederaufnahme des Spielbetriebs herrscht, wird das SFV-Präsidium mit einer entsprechenden Beschlussvorlage eine konkrete Entscheidung treffen.
Volkmar Beier als Vorsitzender des SFV-Spielausschusses sagt dazu: „Es ist wichtig, dass wir uns schon jetzt auf einen gemeinsamen Weg geeinigt haben und bereit sind, wenn Lockerungen in Sicht sind. Ich wünsche allen Vereinen für diese außergewöhnliche Weihnachtszeit viel Durchhaltevermögen bei bester Gesundheit.“

1. Dezember 2020 | Sächsisches Oberverwaltungsgericht bestätigt Verbot von Vereinssport
Nach Auffassung des Sächsischen Oberverwaltungsgerichts ist das Verbot von Vereinssport für Kinder und Jugendliche "ein nicht ungeeignetes" Mittel, um das Ziel der Kontaktverringerung zu realisieren. Dass Schul- und Kita-Sport weiterhin erlaubt sind, ist nach Auffassung des Gerichts keine "Ungleichbehandlung". Vielmehr gehe es darum, "bestimmte Lebensbereiche herunterzufahren und vordringliche Bereiche aufrechtzuerhalten."

[Medieninformation 24/2020] Sächsische Corona-Schutz-Verordnung: Vereinssport von Kindern und Jugendlichen bleibt verboten

Das hat das Sächsische Oberverwaltungsgericht bereits am späten Freitagnachmittag in einem Normenkontrollverfahren des vorläufigen Rechtsschutzes (Eilverfahren) entschieden und es abgelehnt, § 4 Abs. 1 Nr. 6 der Sächsischen
Corona-Schutz-Verordnung in der seit 13. November 2020 geltenden Fassung vom 10. November 2020 (SächsCoronaSchVO) insoweit vorläufig außer Vollzug zu setzen.
Gemäß § 4 Abs. 1 Nr. 6 SächsCoronaSchVO ist das Öffnen und Betreiben von Anlagen und Einrichtungen des Freizeit- und Amateursportbetriebs verboten.
Ausgenommen davon sind der Schulsport und der Individualsport allein, zu zweit oder mit dem eigenen Hausstand sowie beim Individualsport organisiertes Training und Sportwettkämpfe ohne Publikum, außerdem mit besonderen Maßgaben der Berufs- und olympische Leistungssport. Das Sächsische Oberverwaltungsgericht geht im Eilverfahren davon aus, dass diese Vorschrift einem Normenkontrollantrag in der Hauptsache, mit dem diese Vorschrift endgültig für unwirksam erklärt werden könnte, standhalten wird.
Dabei hat sich das Oberverwaltungsgericht wiederum von ähnlichen Erwägungen leiten lassen, wie bereits bezüglich der Verbote zum Betrieb von Fitnessstudios, von touristischen Übernachtungsangeboten, von Gastronomiebetrieben und Bars sowie von Betrieben der körpernahen Dienstleistungen gemäß § 4 Abs. 1 Nrn. 4, 18, 20 und 21 SächsCoronaSchVO (vgl. auf der Internetseite des Sächsischen Oberverwaltungsgerichts die Medieninformationen Nr. 18/2020 bis Nr. 21/2020).
Auch soweit § 4 Abs. 1 Nr. 6 SächsCoronaSchVO den Vereinssport von Kindern und Jugendlichen verbietet, verfolgt der Verordnungsgeber das legitime Ziel, durch Kontaktverringerung zu anderen Menschen als den Angehörigen des eigenen Haushalts die Weiterverbreitung des Virus SARS-COV-2 auf ein absolutes Minimum zu reduzieren. Zur Erreichung dieses Ziels ist das Verbot nicht ungeeignet. Zwar sind die Fragen, ob sich Kinder und Jugendliche im gleichen Umfang wie Erwachsene mit dem Virus anstecken und sie das Virus auch ohne Symptome weiter übertragen können, noch nicht abschließend wissenschaftlich geklärt. Es kann aber nicht ausgeschlossen werden, dass auch Kinder und Jugendliche bei der Verbreitung des Virus eine Rolle spielen. Dies gilt auch im Freien, wo sich bei hoher körperlicher Belastung ebenso virushaltige Tröpfchen und Aerosole über die Luft verbreiten können, vor allem bei Sportarten mit unmittelbarem Körperkontakt. Zudem sollen die Kontaktmöglichkeiten auf dem Weg zum und vom Verein, etwa in öffentlichen Verkehrsmitteln, ebenfalls vermieden werden.
Dass Schul- und Kita-Sport erlaubt bleibt, stellt keine unzulässige Ungleichbehandlung dar, weil es darum geht, bestimmte Lebensbereiche herunterzufahren und vordringliche Bereiche aufrechtzuerhalten. Zudem kommen im Verein Kinder aus verschiedenen Lebensbereichen zusammen, während Schul- und Kita-Sport im bestehenden Gruppenverband erfolgt. Schließlich wird der mit dem Verbot verbundene erhebliche Eingriff in die durch Art. 2 Abs. 1 GG garantierte allgemeine Handlungsfreiheit auf ein angemessenes Maß gemildert, weil nicht jede sportliche Betätigung ausgeschlossen ist.

Die Entscheidung des Sächsischen Oberverwaltungsgerichts im Verfahren des vorläufigen Rechtsschutzes ist unanfechtbar.

SächsOVG, Beschluss vom 27. November 2020 - 3 B 394/20 -
Thomas Tischer
- stv. Pressesprecher -

Medieninformation 24/2020

25. November 2020 
Auf Grundlage der bevorstehenden Entscheidung von Bund und Ländern, die beschlossenen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie vom 28. Oktober bis zum 20. Dezember 2020 zu verlängern, setzt der Sächsische Fußball-Verband im Jahr 2020 keine Pflichtspiele mehr an. Diese Entscheidung gilt für den gesamten Landesspielbetrieb aller Altersklassen des SFV. Die neue Corona-Schutz-Verordnung des Freistaates wird voraussichtlich am Freitag (27. November 2020) verabschiedet. 

Volkmar Beier (Vorsitzender SFV-Spielausschuss): „Damit soll für die Vereine zumindest für den Monat Dezember Planungssicherheit geschaffen werden.

Ob, wann und wie es weitergeht, lässt sich zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht vorhersehen. Mit den beschlossenen Änderungen der Spielordnung vor Saisonbeginn haben wir allerdings Handlungsspielräume geschaffen, um auf diese „außergewöhnlichen Umstände“ zu reagieren und je nach Altersklasse und Staffelstärke individuelle Lösungen zu entwickeln.“

Hermann Winkler (SFV-Präsident): „Die behördlichen Verfügungen lassen in diesem Jahr keine Spiele mehr zu. Als Präsident werde ich bei den politischen Entscheidungsträgern aber weiter ganz besonders für die Freigabe des Trainingsbetriebs für unsere Kinder und Jugendlichen kämpfen und hoffe, dass wir im neuen Jahr so schnell wie möglich wieder auf die Plätze zurückkehren dürfen.“

17. November 2020
Die Corona-Pandemie und die daraus resultierenden Verordnungen halten den sächsischen Fußball weiter im Würgegriff und aus der gestrigen Videokonferenz der Ministerpräsidenten und -präsidentinnen (16. November 2020) drangen bisher keine Botschaften, die auf Lockerungen für den Fußball hoffen lassen.

In Abstimmung mit den Ausschüssen hat das SFV-Präsidium in seiner Sitzung am 16. November deshalb entschieden, die Futsal-Landesmeisterschaften aller Altersklassen abzusagen. Grund dafür ist vor allem die ungewisse Entwicklung der Pandemie in den Wintermonaten und die damit verbundene Unsicherheit für die gastgebenden Vereine. Auch der NOFV hat seine Futsal-Meisterschaften bereits abgesagt, für die sich die sächsischen Futsal-Landesmeister qualifizieren.

30. Oktober 2020
Als Reaktion auf den Beschluss aus der Videokonferenz von Bund und Ländern am 28. Oktober 2020, die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie zu verschärfen, setzt der Sächsische Fußball-Verband e.V. seinen Spielbetrieb ab dem 02. November 2020 bis voraussichtlich 30. November 2020 aus. Diese Entscheidung betrifft auch den Spielbetrieb der Stadt- und Kreisfußballverbände des SFV, den Freizeitsport und Trainingsbetrieb der sächsischen Vereine auf allen privaten und öffentlichen Sportanlagen.

Die Sitzung des Sächsischen Kabinetts am 30. Oktober ergab keine Überraschungen mehr. Der Freistaat setzt also die Beschlüsse von Bund und Ländern vom letzten Mittwoch ohne Einschränkung um und ordnet unter anderem die Schließung von Sport- und Freizeitanlagen an.

Sächsische Corona-Schutz-Verordnung vom 30. Oktober

Am kommenden Wochenende (31.10./01.11.) finden alle Wettbewerbe demnach regulär statt. Es gelten die bisher bestehenden Regelungen und Hygienevorgaben.

Die Entscheidung des Sächsischen Fußball-Verbandes basiert sowohl auf den Beschlüssen von Bund und Ländern als auch auf der neuen Corona-Schutz-Verordnung des Freistaates. SFV-Präsident Hermann Winkler bedauert diesen Schritt sehr:"Die neuen Beschlüsse treffen den sächsischen Fußball und seine Mitglieder äußerst hart. Auch wir sind von den zum Teil sehr strengen Maßnahmen überrascht worden."

Konsequenzen auch in der Verbandsarbeit

Auf Grundlage des Beschlusses und der angeordneten Schließung von Sportstätten entfallen alle Veranstaltungen, Qualifizierungs- und Talentförderungsmaßnahmen des SFV im November. Die SFV-Sportschule „Egidius Braun“ in Leipzig ist ab dem 02. November bis vorerst 30. November geschlossen und das Training an den sächsischen Talentstützpunkten wird in diesem Zeitraum ausgesetzt.

Sobald uns ergänzende Informationen und Bestimmungen erreichen, informieren wir umgehend.

Von SFV (2020 keine Spiele mehr - 25.11.2020 ServiceFAQ CoronavirusVon SFV)