FC Crimmitschau e.V.
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Saison 1999/2000 - Ein verhinderter Torjäger

Die erste Saison des FCC wurde nicht von einem Spieler geprägt, der sie vielleicht hätte aber prägen können. Aber dazu später mehr. 
Im Sommer 1999 hatten sich der SV Wacker 06 Crimmitschau und der FSV Grün-Weiß Crimmitschau zum FC Crimmitschau verbunden.
Diesen Weg gingen aber einige wichtige Spieler von Grün-Weiß nicht mit, sondern wechselten zum Ortsnachbarn aus Neukirchen. Deshalb blickte man mit gemischten Gefühlen auf die neue Saison in der Bezirksklasse Chemnitz, wohin die Mannschaft von Grün-Weiß in ihrem letzten Jahr abgestiegen war.

Wacker auf der anderen Seite spielte zuvor nur in der Kreisklasse, sodass diese Spieler mit einem Mal 2 Ligen aufstiegen.
Dementsprechend setzte sich der Kader vornehmlich aus ehemaligen Spielern von Grün-Weiß zusammen, darunter auch Detlef Hupfer, der sich so an die Saison erinnert:
„Unsere Offensive war bis auf Ronny Spiersch eigentlich komplett abgewandert. Deshalb besetzten die Ex-Wacker-Spieler Meier und Akinin die Offensive, vor allem Akinin war eine große Verstärkung."  
Problem dabei: Akinin war fast durchgehend gesperrt. Von 30 Spielen stand er nur 13-mal auf dem Platz, die restlichen 17 fehlte er gesperrt- eine wohl einmalige Bilanz in der FCC-Historie.
Hupfer: „Er war leicht zu locken, ja. Und das haben die Gegenspieler auch zu nutzen gewusst."  
Der damalige 2. Vorsitzender des FCC, Reiner Schneider, schrieb dazu in seinem Spielbericht: „Es zeigte sich, dass ein Spieler von der Klasse Akinins genügt, um in der Bezirksklasse im vorderen Mittelfeld mitzuspielen. Obwohl dieser Spieler auch unbeherrscht sein kann, waren aber alle seine sogenannten Fouls, für die er rot sah, nicht immer gelbwürdig. Ob da nicht auch Aussiedlerfeindlichkeit unserer Schiedsrichter eine Rolle spielt?“

Wir wissen es nicht. Am Ende stand jedenfalls ein unglücklicher Abstieg des FCC aus der Bezirksklasse zu Buche, was vor allem an der zu geringen Torausbeute lag (in den Fotos lässt sich der Saisonverlauf grob nachvollziehen). Ein Akinin mit ein paar mehr Einsätzen hätte daran wohl etwas ändern können.

Grund zur Freude gaben in diesem Jahr die A-Junioren unter ihren Trainern Pedro Baumann, Jürgen Koslowski und Hans-Jürgen Merkel. Im Endspiel um den Kreispokal gewann das Team um Spieler wie Marcel Koslowski, Mario Steiniger, Thomas Hunski, Thomas Bernauer, Marcel Merkel, Dietrich Winterholler und Björn Fischer gegen die TSG Kirchberg mit 4:2 und sicherte dem FCC damit gleich im ersten Jahr seines Bestehens einen Titel.

Erstellt für den FC Crimmitschau von: Sebastian Simon


 

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