FC Crimmitschau e.V.
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2017/18 – Die richtige Entscheidung getroffen

Mit großer Euphorie sollte die Saison 2017/18 starten, auch wenn ein geplanter Zusammenschluss mit dem SV Fortschritt Crimmitschau nicht zu Stande kam.
Erneut gab es die Bestrebungen, den Fußball in Crimmitschau weiter zu stärken. Diese wurden seitens zahlreicher Fortschritt-Mitglieder in „letzter Sekunde“ aber zunichte gemacht. Dennoch zog es damals neben wenigen Zugängen anderer Clubs auch ganze 15 Spieler aus Gablenz nach Frankenhausen.

Erneut gab es eine große Aufbruchstimmung im Lager des FC Crimmitschau, die zunächst durch einen starken Saisonbeginn bestätigt wurde. Nach vielen siegreichen Spielen und dem 2:1-Derby-Erfolg gegen Fortschritt stand nach 10 Spieltagen sogar der 2. Tabellenplatz zu Buche. Und dieses Derby ließ einige Emotionen hochkochen. Bis zur Pause lagen die Hausherren mit 0:1 zurück, doch in der 2. Halbzeit drehte der FCC auf und konnte die Partie durch ein Tor von Matthias Ißbrücker und einem verwandelten Elfmeter von Tobias Ullrich drehen. Schließlich war es Goalie Steve Schröder, welcher in der Nachspielzeit einen Elfmeter von Frank Wittkowsky bärenstark parierte und den Grün-Weißen den Sieg bescherte!
Danach lief für die 1. Herrenmannschaft aber nicht mehr viel rund. Es folgte eine schier endlose Niederlagenserie. Marcel Walther folgte schließlich als Interimstrainer auf Jörg Ullrich, der von seinem Amt zurücktrat, um dem Team einen neuen Impuls zu geben. Im Laufe der Rückrunde fing sich der FCC dann wieder. Letztlich reichte es mit 34 Zählern aber nur für den 11. Tabellenplatz.

Aaron Frieß, der damals von Fortschritt zum FCC wechselte, erinnert sich an diese Saison.

FCC: Aaron, du warst einer von 15 Spielern, die damals den Weg von Fortschritt zum FC Crimmitschau gegangen sind. Wie kam es dazu?
Frieß: Ich habe meine ganze Kindheit und Jugend bei Fortschritt verbracht und verbinde noch heute viele positive Momente mit diesem Verein. Aufgrund von Meinungsverschiedenheiten habe ich mich dann aber doch für einen Wechsel entschieden, auch um eine neue Herausforderung anzugehen und dem FCC zu helfen, seine Ziele zu erreichen. Das war keine einfache Entscheidung, im Nachhinein aber genau die richtige. Die Eingewöhnung fiel mir außerdem gar nicht schwer. Ich kannte bereits viele Leute, doch auch Axel Weidner und Tobias Ullrich, die schon lange hier spielen, haben mir in meiner Anfangszeit sehr geholfen. Ich kam zudem gut mit dem Trainergespann zurecht, habe viel gespielt und viel Vertrauen in mich gespürt, was für einen jungen Spieler immer sehr wichtig ist.
FCC: Mit welchen Erwartungen seid ihr in die Saison gegangen?
Frieß: Für viele Spieler fühlte es sich wie ein Neuanfang an. Alle waren heiß und wollten Erfolge feiern – deshalb kann man da schon von einer großen Euphorie sprechen, die es damals gab. Anfangs lief es auch sehr gut, doch nach dem Sieg über Fortschritt kam ein Bruch, der noch heute für mich unverständlich ist.
Viele Spieler haben den Verein in der Winterpause wieder verlassen und wir hatten schließlich große Probleme, uns aus einer langen Talfahrt zu befreien, was uns am Ende unter Marcel Walther glücklicherweise noch gelang.

FCC: Lag dies womöglich gerade an dem Trainerwechsel?
Frieß: Das würde ich so nicht sagen. Wir haben den Karren damals gemeinsam aus dem Dreck gezogen, daran hatte Marcel Walther sicher einen großen Anteil. Über Jörg Ullrich oder Thomas Linke kann ich jedoch auch nur Positives sagen, sie haben gemeinsam mit uns immer hart für den Erfolg gearbeitet.
FCC: Du bist nun seit knapp drei Jahren beim FC Crimmitschau. Wie bewertest du die Entwicklung des Vereins?
Frieß: Vorstand, Trainer, Männermannschaften und Jugendmannschaften arbeiten Hand in Hand und tragen zu einer sehr positiven Entwicklung des gesamten Vereins bei.
Gerade die erste Mannschaft ist ein eingeschworener Haufen und wir haben mit Thomas Kohl und Torsten Hoßbach zwei akribische Trainer, die uns als Mannschaft immer verbessern wollen. Die harte Arbeit trägt langsam Früchte, nach der Hinrunde stehen wir zurecht auf dem ersten Platz. Doch wenn man sich umschaut, was in den letzten Jahren im Verein passiert ist, dann ist das schon grandios. Wir sind ein gesunder Verein, haben nun den Kunstrasen-Platz, der uns viele Möglichkeiten gibt, und zahlreiche erfolgreiche Nachwuchsmannschaften, deren Kinder mittlerweile auch zu uns aufschauen und es kaum erwarten können, für „die Großen“ zu spielen. Das stimmt mich für die Zukunft sehr positiv.

 

 

Erstellt für den FC Crimmitschau von: Sebastian Simon


 

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